Flatter-Ulme (Ulmus laevis Pall.)
Deutscher Name Flatter-Ulme
Wissenschaftlicher Name Ulmus laevis Pall.
Beschreibung Bis 35 m hoher Baum. Stamm am Grunde zuw. brettwurzelartig verbreitert. Die wechselstdg, 2-zeilig angeordneten, oberseits glatten Blätter mit stark asymmetrischer Basis, oberseits mattglänzend, verkahlend, unterseits samtigweich, grau, mit bis zu 18 Seitennervenpaaren. Blattstiel 4-6 mm lg, Triebe dicht weich behaart. Blüten (u. Früchte) in lg gestielten Büscheln hängend. Flügelnüsse rundl. br elliptisch, 1-1,4 cm, Samen etwa in der M., Flügel oben mit V-fgem Einschnitt, dieser den Samen erreichend, am Rande dicht gewimpert.
Verbreitung in der Rhön

Legende

Floristischer Status
- einheimisch
- eingebürgert
- unbeständig
- kultiviert
- eigenständig bestimmt

Letzter Nachweis
- vor 1950
- 1950 bis 1980
- nach 1980

Verbreitungskarte
auf floraweb.de

Floristischer Status
(Deutschland)
I (indigene Art)
Rote Liste Deutschland V (Vorwarnliste)
Rote Liste Bayern 3 (Gefährdet)
Rote Liste Hessen * (Ungefährdet)
Rote Liste Thüringen 3 (Gefährdet)
Bestimmungsschlüssel (blumeninschwaben.de)
  • Ulmus laevis: Taxon-Beschreibung (Konzept identisch mit Ulmus laevis sensu FloraWeb)
  • Ulmus: Gattungsschlüssel
  • Ulmaceae: Familienschlüssel
  • Familienzugehörigkeit
    Blühmonate 3 - 4
    Lebensform Makrophanerophyt (plurienn-pollakanth)
    Standort Plan. bis koll., sickernasse, zeitweise überflutete Auen-, Laubmisch- u. BruchW, nährstoffanspruchsvoll, basenhold.
    Gesellschaften Alno-Ulmion, Pruno-Fraxinetum, Querco-Ulmetum
    Herbarbelege
    Beleg GLM-0005177
    zugeordnet zu Taxon Ulmus laevis Pall.
    Fundort Schönau / Schönauer Hutberg: hintere alte Basaltgrube (Deutschland: Sachsen)
    TK25/Quadrant 4955/14
    gesammelt am 15. April 1972
    gesammelt von Ingrid Dunger
    bestimmt am 1972
    bestimmt von Ingrid Dunger
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