Quirl-Salbei (Salvia verticillata L.)
Deutscher Name Quirl-Salbei
Wissenschaftlicher Name Salvia verticillata L.
Beschreibung 30-60(-80) cm. Stg kräftig, meist vom Grund an ästig, dicht abstehend borstenhaarig, drüsenlos, trübgrün. Pfl fast geruchlos. Blätter am Grund können grün überwintern, z. T. ganz gefiedert, vor Blüte vertrocknend, herz-eifg spießfg mit 2 Öhrchen am 2-8 cm lgn Stiel, netznervig, aber wenig runzelig. Blüten 1-1,5 cm lg, zu 16-24 in 4-10 locker angeordneten Scheinquirlen, lebhaft violett (slt weiß), Oberlippe verschmälert, fast gerade.
Verbreitung in der Rhön

Legende

Floristischer Status
- einheimisch
- eingebürgert
- unbeständig
- kultiviert

Letzter Nachweis
- vor 1950
- 1950 bis 1980
- nach 1980

Verbreitungskarte
auf floraweb.de

Floristischer Status
(Deutschland)
E (eingebürgerter Neophyt)
Rote Liste Deutschland * (Ungefährdet)
Rote Liste Bayern * (Ungefährdet)
Rote Liste Hessen * (Ungefährdet)
Rote Liste Thüringen * (Ungefährdet)
Bestimmungsschlüssel (blumeninschwaben.de)
  • Salvia verticillata: Taxon-Beschreibung (Konzept identisch mit Salvia verticillata sensu FloraWeb)
  • Salvia: Gattungsschlüssel
  • Lamiaceae: Familienschlüssel
  • Familienzugehörigkeit
    Blühmonate 6 - 9
    Lebensform Hemikryptophyt (plurienn-pollakanth)
    Standort Rud. beeinflusste Halbtrockenrasen, Böschungen, Umschlagplätze, Schutt, kalkhold.
    Gesellschaften Cirsio-Brachypodion, Onopordionacanthii, Mesobromionerecti, Arrhenatheretum
    Herbarbelege
    Beleg GLM-0020521
    zugeordnet zu Taxon Salvia verticillata L.
    Fundort Lauban / am Queis (Polen: Woj. Dolnośląskie (Niederschlesien))
    TK25/Quadrant 4857/44
    gesammelt am Juli 1943
    gesammelt von Erich Wilhelm Fritz Glotz
    bestimmt am 1943
    bestimmt von Erich Wilhelm Fritz Glotz
    Vorschaubild des Belegscans
    Gesamtansicht