Quendel-Sommerwurz (Orobanche alba Stephan ex Willd.)
Deutscher Name Quendel-Sommerwurz
Wissenschaftlicher Name Orobanche alba Stephan ex Willd.
Beschreibung 10-30(-70) cm. Stg einf., schlank, rotbraun, spärl. schuppig, drüsig. Blüten in lockeren, wenigblütigen Ähren, gelbl. weiß, violett geadert, 15-22(-30) mm lg, Oberlippe mit dkl Drüsen. Staubfäden am od. kaum 1 mm über dem Blütengrund sitzend. Narbe rötl. braun od. slt gelbl., 2-lappig. Kelchhälften lg zugespitzt, 1-zähnig. Wirte: Thymus praecox, T. pulegioides, Origanum.
Verbreitung in der Rhön

Legende

Floristischer Status
- einheimisch
- eingebürgert
- unbeständig
- kultiviert
- eigenständig bestimmt

Letzter Nachweis
- vor 1950
- 1950 bis 1980
- nach 1980

Verbreitungskarte
auf floraweb.de

Floristischer Status
(Deutschland)
I (indigene Art)
Rote Liste Deutschland 2 (Stark Gefährdet)
Rote Liste Bayern 2 (Stark Gefährdet)
Rote Liste Hessen 2 (Stark Gefährdet)
Rote Liste Thüringen 2 (Stark Gefährdet)
Bestimmungsschlüssel (blumeninschwaben.de)
  • Orobanche alba: Taxon-Beschreibung (Konzept identisch mit Orobanche alba sensu FloraWeb)
  • Orobanche: Gattungsschlüssel
  • Orobanchaceae: Familienschlüssel
  • Familienzugehörigkeit
    Blühmonate 6 - 7
    Lebensform Geophyt (plurienn-hapaxanth)
    Standort Trockene Wuchsorte (kaum ruderal): Felsfluren, Trockenrasen, Steinbrüche, basenhold, auf Thymus od. Origanum, selten wohl auch auf Calamintha, Clinopodium.
    Gesellschaften Sedo-Scleranthetea, Seslerietaliaalbicantis, Festuco-Brometea
    Herbarbelege
    Beleg FR-0090554
    zugeordnet zu Taxon Orobanche alba Willd.
    Fundort Sandfelder bei Eberstadt an der Bergstraße (Deutschland: Hessen)
    gesammelt am 18.06.1910
    gesammelt von M. Dürer
    bestimmt am 1910
    bestimmt von M. Dürer
    Anmerkung zur Bestimmung teste Holger Uhlich, 2012 (Syn.: Orobanche epithymum DC.)
    Vorschaubild des Belegscans
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