Echte Mispel (Mespilus germanica L.)
Deutscher Name Echte Mispel
Wissenschaftlicher Name Mespilus germanica L.
Beschreibung 3-6 m. Dorniger, in Kultur oft dornenloser Strauch, slt baumfg (meist nur in Kultur), Zweige jg filzig behaart. Blätter 6-12 cm lg, lanzettl., Blattzähne drüsig bespitzt, dklgrün, oft kahl, unterseits graugrün u. behaart. Blüten einzeln, gr, Kronblätter weiß. Blüten 4-5 cm Durchmesser, 30-40 Staubblätter, Staubbeutel rot. 5 Fruchtblätter 5(-4) Griffel, zu 1,5-3 cm br (bei Kulturform 8 cm br), birnenfgn, rau behaarten Früchten verwachsend, mit bleibenden Kelchblättern. Erst bei beginnender Fäulnis genießbar, dann bräunl. (oft nach Frost).
Verbreitung in der Rhön

Legende

Floristischer Status
- einheimisch
- eingebürgert
- unbeständig
- kultiviert
- eigenständig bestimmt

Letzter Nachweis
- vor 1950
- 1950 bis 1980
- nach 1980

Verbreitungskarte
auf floraweb.de

Floristischer Status
(Deutschland)
I (indigene Art)
Rote Liste Deutschland V (Vorwarnliste)
Rote Liste Bayern * (Ungefährdet)
Rote Liste Hessen * (Ungefährdet)
Rote Liste Thüringen * (Ungefährdet)
Bestimmungsschlüssel (blumeninschwaben.de)
  • Mespilus germanica: Taxon-Beschreibung (Konzept identisch mit Mespilus germanica sensu FloraWeb)
  • Mespilus: Gattungsschlüssel
  • Rosaceae: Familienschlüssel
  • Familienzugehörigkeit
    Blühmonate 5 - 6
    Lebensform Nanophanerophyt (plurienn-pollakanth)
    Standort Mäßig trockne Waldränder, Gebüsche, Hecken, basenhold.
    Gesellschaften Prunetalia, Quercionrobori-petraeae, Carpinion
    Herbarbelege
    Beleg FR-0142652
    zugeordnet zu Taxon Mespilus germanica L.
    Fundort Ravenley bei Reimershoven (Deutschland: Rheinland-Pfalz)
    Habitat mit Amelanchier ovalis und Sarothamnus scoparius
    gesammelt am 16.05.1971
    gesammelt von D. Korneck
    bestimmt am s.d.
    bestimmt von D. Korneck
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