Fieberklee (Menyanthes trifoliata L.)
Deutscher Name Fieberklee
Wissenschaftlicher Name Menyanthes trifoliata L.
Beschreibung 15-30 cm (an Land bzw. über Wasser). Stg aus kriechendem Wurzelstock aufsteigend, rundl. kahl, mit schuppenfgn Niederblättern. Blätter kleeartig 3-teilig, Einzelblatt 4-10 cm lg, mit lgm, am Grund scheidenartig verbreitertem Stiel. Blüten heterostyl, zu 10-12 in endstdgr, dichter Traube, ca 15 mm Durchmesser, 5 Kelchzipfel, Kronröhre in 5 zarte, etwas fleischige Zipfel auslaufend, weiß mit rosa Anflug, von lgn saftreichen Haaren dicht bärtig. Staubbeutel violett, Frucht eine 2-klappige Kapsel.
Verbreitung in der Rhön

Legende

Floristischer Status
- einheimisch
- eingebürgert
- unbeständig
- kultiviert
- eigenständig bestimmt

Letzter Nachweis
- vor 1950
- 1950 bis 1980
- nach 1980

Verbreitungskarte
auf floraweb.de

Floristischer Status
(Deutschland)
I (indigene Art)
Rote Liste Deutschland 3 (Gefährdet)
Rote Liste Bayern 3 (Gefährdet)
Rote Liste Hessen 3 (Gefährdet)
Rote Liste Thüringen 2 (Stark Gefährdet)
Bestimmungsschlüssel (blumeninschwaben.de)
  • Menyanthes trifoliata: Taxon-Beschreibung (Konzept identisch mit Menyanthes trifoliata sensu FloraWeb)
  • Menyanthes: Gattungsschlüssel
  • Menyanthaceae: Familienschlüssel
  • Familienzugehörigkeit
    Blühmonate 4 - 6
    Lebensform Hemikryptophyt (plurienn-pollakanth)
    Standort Zeitweilig überflutete, mesotrophe Flach- u. Quellmoore, Schwingrasen, Verlandungszeiger am Rand stehender Gewässer (Seen, Torfstiche), kalkmeidend.
    Gesellschaften Scheuchzerio-Cariceteafuscae, Scheuchzerietaliapalustris, Magnocaricion
    Herbarbelege
    Beleg GLM-0011145
    zugeordnet zu Taxon Menyanthes trifoliata L.
    Fundort Goldbach S / Sumpfwiese an der Bahnstrecke Dresden- Bischofswerda (Deutschland: Sachsen)
    TK25/Quadrant 4850/44
    gesammelt am 27. Mai 1976
    gesammelt von Undine Zschiedrich
    bestimmt am 1976
    bestimmt von Undine Zschiedrich
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