Gewöhnlicher Andorn (Marrubium vulgare L.)
Deutscher Name Gewöhnlicher Andorn
Wissenschaftlicher Name Marrubium vulgare L.
Beschreibung 20-60 cm. Stg bogig aufsteigend ästig, stumpf 4-kantig, locker flaumig, in der Jugend spinnwebartig weiß behaart. Blätter mit unscharf abgesetztem Stiel, br eifg bis fast rund, 2-4 cm lg, grob kerbzähnig, unterseits durch hervortretende Nerven runzelig, beiderseits weiß wollig, oben verkahlend. Blüten 5-7 mm lg, in dichtblütigen, fast kugeligen, Scheinquirlen (6-8 pro Stg), weiß. Kelch weißfilzig, mit 10 Zähnen, hakig zurückgebogen. Vorblätter lineal, herabgebogen.
Verbreitung in der Rhön

Legende

Floristischer Status
- einheimisch
- eingebürgert
- unbeständig
- kultiviert

Letzter Nachweis
- vor 1950
- 1950 bis 1980
- nach 1980

Verbreitungskarte
auf floraweb.de

Floristischer Status
(Deutschland)
I (indigene Art)
Rote Liste Deutschland 1 (Vom Aussterben bedroht)
Rote Liste Bayern 0 (Ausgestorben)
Rote Liste Hessen 1 (Vom Aussterben bedroht)
Rote Liste Thüringen 1 (Vom Aussterben bedroht)
Bestimmungsschlüssel (blumeninschwaben.de)
  • Marrubium vulgare: Taxon-Beschreibung (Konzept identisch mit Marrubium vulgare sensu FloraWeb)
  • Marrubium: Gattungsschlüssel
  • Lamiaceae: Familienschlüssel
  • Familienzugehörigkeit
    Blühmonate 6 - 8
    Lebensform Chamaephyt (plurienn-pollakanth)
    Standort Trockne bis mäßig trockne Rud.: Wegränder, Schutt, Umschlagplätze, bes. in Dörfern, basenhold.
    Gesellschaften Onopordionacanthii, Onopordionacanthii, Arctionlappae
    Herbarbelege
    Beleg GLM-0008862
    zugeordnet zu Taxon Marrubium vulgare L.
    Fundort Thammühl [Staré Splavy] / (Böhmisch- Leipa:) (Tschechien: Liberecký kraj)
    TK25/Quadrant 5453/22
    gesammelt am August 1930
    gesammelt von Max Militzer
    bestimmt am 1930
    bestimmt von Max Militzer
    Vorschaubild des Belegscans
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