Gewöhnlicher Tannenwedel (Hippuris vulgaris L.)
Deutscher Name Gewöhnlicher Tannenwedel
Wissenschaftlicher Name Hippuris vulgaris L.
Beschreibung 10-40(-50) cm, im Wasser bis 2 m. Im Schlamm kriechend. Stg unverzweigt, rund, 4-9 mm dick, oft rötl. überlaufen. Blätter zu (4-)6-12(-16), quirlstdg, lineal, ganzrandig, 0,8-2 cm lg, bis 6 mm br, die untergetauchten schlaff, dünn, bis 10 cm lg. Blüten klein, zwittrig, durch Verkümmern auch eingeschlechtl., einzeln in den Achseln der Blätter, Krone fehlend, 1 Staubblatt.
Verbreitung in der Rhön

Legende

Floristischer Status
- einheimisch
- eingebürgert
- unbeständig
- kultiviert
- eigenständig bestimmt

Letzter Nachweis
- vor 1950
- 1950 bis 1980
- nach 1980

Verbreitungskarte
auf floraweb.de

Floristischer Status
(Deutschland)
I (indigene Art)
Rote Liste Deutschland V (Vorwarnliste)
Rote Liste Bayern V (Vorwarnliste)
Rote Liste Hessen * (Ungefährdet)
Rote Liste Thüringen 2 (Stark Gefährdet)
Bestimmungsschlüssel (blumeninschwaben.de)
  • Hippuris vulgaris: Taxon-Beschreibung (Konzept identisch mit Hippuris vulgaris sensu FloraWeb)
  • Hippuris: Gattungsschlüssel
  • Plantaginaceae: Familienschlüssel
  • Familienzugehörigkeit
    Blühmonate 6 - 8
    Lebensform Hemikryptophyt (plurienn-pollakanth)
    Standort Stehende bis langsam fließende, meso- bis eutrophe, saubere Gewässer mit schlammigem Grund: Teiche bis 7 m Tiefe, Gräben, Brackwasserröhrichte, schwach salztolerant, kalkhold.
    Gesellschaften Phragmitionaustralis, Potamogetonetaliapectinati
    Herbarbelege
    Beleg GLM-0008004
    zugeordnet zu Taxon Hippuris vulgaris L.
    Fundort Dretschen / Bautzen: Dretschen (Deutschland: Sachsen)
    TK25/Quadrant 4852/33
    gesammelt am 7. August 1866
    gesammelt von Michael Rostock
    bestimmt am 1866
    bestimmt von Michael Rostock
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