Gewöhnlicher Seidelbast (Daphne mezereum L.)
Deutscher Name Gewöhnlicher Seidelbast
Wissenschaftlicher Name Daphne mezereum L.
Beschreibung 30-150(-250) cm. Aufrecht bis aufsteigend mit rutenfgn, zähen, nur an den Spitzen beblätterten Ästen. Rinde jg gelbl. braun, später braungrau, aufreißend. Blätter spiralig angeordnet, verkehrt eilängl. bis verkehrt lanzettl., 8 cm lg, 2 cm br, weiß, frigrün, unterseits graugrün. Blüten einzeln od. zu (2-)3(-4) an den Zweigspitzen in den Achseln der abgefallenen Blätter des Vorjahres, vor den Blättern erscheinend, rosa, betäubend duftend, 4-8 mm lg. Früchte eifge Beeren, leuchtend rot, 6-10 mm Durchmesser.
Verbreitung in der Rhön

Legende

Floristischer Status
- einheimisch
- eingebürgert
- unbeständig
- kultiviert
- eigenständig bestimmt

Letzter Nachweis
- vor 1950
- 1950 bis 1980
- nach 1980

Verbreitungskarte
auf floraweb.de

Floristischer Status
(Deutschland)
I (indigene Art)
Rote Liste Deutschland * (Ungefährdet)
Rote Liste Bayern V (Vorwarnliste)
Rote Liste Hessen * (Ungefährdet)
Rote Liste Thüringen * (Ungefährdet)
Bestimmungsschlüssel (blumeninschwaben.de)
  • Daphne mezereum: Taxon-Beschreibung (Konzept identisch mit Daphne mezereum sensu FloraWeb)
  • Daphne: Gattungsschlüssel
  • Thymelaeaceaea: Familienschlüssel
  • Familienzugehörigkeit
    Blühmonate 3 - 4
    Lebensform Hemiphanerophyt (plurienn-pollakanth)
    Standort (Sicker)Frische Laub- u. NadelmischW, Gebüsche, subalp. Hochstaudenfluren, kalkhold, nährstoffanspruchsvoll.
    Gesellschaften Fagetaliasylvaticae, Fagionsylvaticae, Carpinion, Adenostylionalliariae, Alno-Ulmion
    Herbarbelege
    Beleg GLM-0019285
    zugeordnet zu Taxon Daphne mezereum L.
    Fundort Schönau / Schönauer Hutberg (Deutschland: Sachsen)
    TK25/Quadrant 4955/14
    gesammelt am 3. April 1968
    gesammelt von Ingrid Dunger
    bestimmt am 1968
    bestimmt von Ingrid Dunger
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