Heide-Günsel (Ajuga genevensis L.)
Deutscher Name Heide-Günsel
Wissenschaftlicher Name Ajuga genevensis L.
Beschreibung 10-30(-60) cm. Stg 4-kantig, meist ringsum behaart, mit weißen Gliederhaaren, aus bis 12 cm lgn Rosettenblättern entspringend (oft bei Blüte schon vertrocknet), ohne Ausläufer (aber Wurzelbrut). Rosetten- u. Stgblätter mit 3-8 groben Kerbzähnen. Blüten 12-18 mm lg, in (2-)3-4(-6)-blütigen Wickeln, zu 5-12 Scheinquirlen übereinander angeordnet. Blüten dklblau, slt rosa od. weiß. Tragblätter der Blüten gezähnt bis schwach 3-teilig, oft dklblau überlaufen.
Verbreitung in der Rhön

Legende

Floristischer Status
- einheimisch
- eingebürgert
- unbeständig
- kultiviert

Letzter Nachweis
- vor 1950
- 1950 bis 1980
- nach 1980

Verbreitungskarte
auf floraweb.de

Floristischer Status
(Deutschland)
I (indigene Art)
Rote Liste Deutschland V (Vorwarnliste)
Rote Liste Bayern V (Vorwarnliste)
Rote Liste Hessen V (Vorwarnliste)
Rote Liste Thüringen * (Ungefährdet)
Bestimmungsschlüssel (blumeninschwaben.de)
  • Ajuga genevensis: Taxon-Beschreibung (Konzept identisch mit Ajuga genevensis sensu FloraWeb)
  • Ajuga: Gattungsschlüssel
  • Lamiaceae: Familienschlüssel
  • Familienzugehörigkeit
    Blühmonate 4 - 6
    Lebensform Hemikryptophyt (plurienn-pollakanth)
    Standort TrockenW- u. -gebüschsäume, waldnahe, auch rud. beeinflusste Trocken- u. Halbtrockenrasen.
    Gesellschaften Festuco-Brometea, Mesobromionerecti, Convolvulo-Agropyrion, Geranionsanguinei
    Herbarbelege
    Beleg GLM-0002001
    zugeordnet zu Taxon Ajuga genevensis L.
    Fundort [Spremberg] / Straße nach Graustein, Grabenböschung (Deutschland: Sachsen)
    TK25/Quadrant 4452/22
    gesammelt am 18. Mai 1892
    gesammelt von Hermann Riese
    bestimmt am 1892
    bestimmt von Hermann Riese
    Anmerkung zur Bestimmung ursprünglich bestimmt als Ajuga genevensis L. forma nana R.
    Vorschaubild des Belegscans
    Gesamtansicht