Ess-Kastanie (Castanea sativa Mill.)
Deutscher Name Ess-Kastanie
Wissenschaftlicher Name Castanea sativa Mill.
Beschreibung Bis 30 m. Z. T. vom Grunde an ästig wachsend (v. a. Stockausschlag). Borke glatt, olivfarben mit zahlreichen Korkwarzen. Laubblätter längl. bis lanzettl., 8-18(-25) cm lg, 3-6(-8) cm br, am Grund keilfg abgerundet mit unterseits stark hervortretenden Nerven, grob stachelspitzig gezähnt, sattgrün, glänzend, kahl (unterseits grau filzig, verkahlend). Blüten gelbl. weiß, geknäuelt an bis zu 20 cm lgn, nach Sperma riechenden Kätzchen, weibl. am Grund des Blütenstandes. Der stark bestachelte Fruchtbecher 4-spaltig aufbrechend, die Nüsse (Maronen) freigebend.
Verbreitung in der Rhön

Legende

Floristischer Status
- einheimisch
- eingebürgert
- unbeständig
- kultiviert
- eigenständig bestimmt

Letzter Nachweis
- vor 1950
- 1950 bis 1980
- nach 1980

Verbreitungskarte
auf floraweb.de

Floristischer Status
(Deutschland)
T (unbeständige Neophyten mit Tendenz zur Einbürgerung)
Rote Liste Deutschland * (Ungefährdet)
Rote Liste Bayern * (Ungefährdet)
Rote Liste Hessen * (Ungefährdet)
Rote Liste Thüringen * (Ungefährdet)
Bestimmungsschlüssel (blumeninschwaben.de)
  • Castanea sativa: Taxon-Beschreibung (Konzept identisch mit Castanea sativa sensu FloraWeb)
  • Castanea: Gattungsschlüssel
  • Fagaceae: Familienschlüssel
  • Familienzugehörigkeit
    Blühmonate 6
    Lebensform Makrophanerophyt (plurienn-pollakanth)
    Standort Frucht- u. Parkbaum; auch mäßig trockne bis frische, lichte Eichen(misch)W, Gebüsche, kalkmeidend.
    Gesellschaften Luzulo-Fagenion, Luzulo-Quercetumpetraeae
    Herbarbelege
    Beleg FR-0144345
    zugeordnet zu Taxon Castanea sativa Mill.
    Fundort Baden-Baden, Wald (Deutschland: Baden-Württemberg)
    gesammelt am 04.06.1960
    gesammelt von H. Krüger & D. Krüger
    bestimmt am 1960
    bestimmt von H. Krüger & D. Krüger
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